Yogaphilosophie
michayoga Meppen
Yogaphilosophie
in der Lehrerausbildung
Yoga besteht nicht nur aus Körperübungen. Wer Yoga unterrichtet, gibt immer auch ein bestimmtes Verständnis von Mensch, Körper, Geist, Bewusstsein und Lebensführung weiter – bewusst oder unbewusst.
Deshalb ist Yogaphilosophie für mich kein Zusatzthema, sondern ein wichtiger Teil der Ausbildung von Yogalehrern.
Ab Herbst 2026 kann ich für philosophische Module in Yogalehrerausbildungen gebucht werden – zum Beispiel für die 80 Stunden Yogaphilosophie in einer 500-Stunden-Ausbildung oder als Teil eines bestehenden Ausbildungsteams.
Mein Unterricht verbindet klassische Yogatexte, indische Philosophiegeschichte und moderne Einordnung mit der Frage, was davon für heutige Yogalehrer wirklich relevant ist.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Begriffe auswendig zu lernen. Es geht darum, Zusammenhänge zu verstehen:
Was bedeutet Yoga in unterschiedlichen Traditionen?
Wie unterscheiden sich Sāṃkhya, Yoga, Vedānta, Tantra und Haṭha Yoga?
Welche Rolle spielen Texte wie die Bhagavadgītā, die Upaniṣaden oder das Yogasūtra?
Wie lassen sich Begriffe wie Karma, Ātman, Puruṣa, Prakṛti, Mokṣa oder Samādhi verständlich einordnen?
Und wie kann dieses Wissen später in den eigenen Unterricht einfließen?
Ich unterrichte Yogaphilosophie klar, verständlich und praxisnah. Nicht trocken, aber auch nicht vereinfacht. Nicht abgehoben, aber mit Respekt vor der Tiefe dieser Traditionen.
Meine eigene Grundlage ist meine langjährige Arbeit als Yogalehrer sowie meine aktuelle Weiterbildung an der Universität Hamburg im Bereich Yogastudien: Philosophie und Geschichte. Dort vertiefe ich unter anderem Sanskrit, indische Geistesgeschichte, klassische Yogaphilosophie, Vedānta, Bhagavadgītā, Tantra, Haṭha Yoga und moderne Yogageschichte.
Mein Anliegen ist es, angehenden Yogalehrer einen Zugang zur Yogaphilosophie zu ermöglichen, der verständlich bleibt und trotzdem Substanz hat.
Yogaphilosophie soll nicht neben der Praxis stehen. Sie kann helfen, die eigene Haltung als Lehrer zu klären, Begriffe bewusster zu verwenden und Yoga nicht nur als Methode, sondern als gewachsene Tradition zu verstehen.
Wenn du für deine Yogalehrerausbildung philosophische Inhalte suchst, die klar, fundiert und unterrichtsnah vermittelt werden, können wir gerne miteinander sprechen.
Für Ausbildungsakademien
Yogaphilosophie als Fachmodul
Gerne übernehme ich für Ihre Yogalehrerausbildung das Fachmodul Yogaphilosophie – strukturiert, textbasiert und didaktisch klar aufgebaut.
Das Modul ist als eigenständiger Ausbildungsbaustein konzipiert und lässt sich flexibel in 200h-, +300h-, 500h- sowie BDY-Basic-Formate integrieren.
Im Mittelpunkt steht eine fachlich fundierte Auseinandersetzung mit klassischen Yogatexten und ihren zentralen Begriffen – mit dem Ziel, angehende Yogalehrer:innen in ihrer Unterrichtskompetenz zu stärken.
Zielsetzung
Philosophie im Yogaunterricht braucht Klarheit und Einordnung.
In meinem Modul erwerben die Teilnehmenden:
Sicherheit im Umgang mit zentralen Begriffen (z. B. dharma, karma, mokṣa, samādhi)
ein grundlegendes Verständnis indischer Geistesgeschichte
systematische Orientierung in Sāṃkhya und klassischem Yoga
Einblick in Yoga-Sūtra und Bhagavadgītā
Bewusstsein für Ethik und Verantwortung in der Lehrerrolle
praktische Ansätze zur didaktischen Umsetzung im Unterricht
Dabei geht es nicht um persönliche Deutung, sondern um nachvollziehbare und verantwortungsvolle Vermittlung.
Modulstruktur
In seiner Vollform umfasst das Fachmodul 40 bis 80 Stunden:
z.B. 60 Stunden Präsenz (3 Intensiv-Wochenenden vor Ort)
+ 20 Stunden betreute Heimarbeit (Lektüre, Aufgaben, schriftliche Ausarbeitung)
Die Inhalte gliedern sich in folgende Bereiche:
Indische Geistesgeschichte
Sāṃkhya-Systematik
Yoga-Sūtra
Bhagavadgītā
Ethik und Lehrerrolle
Didaktische Umsetzung im Unterricht
Je nach Ausbildungsstufe kann das Modul im Umfang angepasst werden.
Begleitmaterial
Alle Teilnehmenden erhalten ein strukturiertes Skript mit zentralen Inhalten, Begriffserklärungen, Textauszügen und Literaturhinweisen.
Das Skript dient als Arbeitsgrundlage während der Ausbildung und als nachhaltige Referenz für die spätere Unterrichtstätigkeit.
Meditation in der Ausbildung
Meditation ist in allen Ausbildungsstufen integriert.
Sie wird im Zusammenhang mit Philosophie, Praxis und Methodik vermittelt.
Die Teilnehmenden lernen Meditation:
einzuordnen
sachlich anzuleiten
angemessen zu dosieren
verantwortungsvoll im Unterricht einzusetzen
Leistungsnachweis
Das Modul ist strukturiert aufgebaut und enthält – je nach Ausbildungsniveau – begleitende Aufgaben, schriftliche Ausarbeitungen oder Präsentationen.
Ziel ist eine nachvollziehbare Lernentwicklung und fachliche Vertiefung.